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Zwangsurlaub in England - Teil 2

Also mussten uns meine Eltern Geld schicken, was sich natürlich auch als nicht sehr einfach entpuppte - und vor allem als nicht sehr günstig. Letztendlich schickten sie das Geld über Western Union und wir mussten einen Tag später diesen Laden suchen, in dem wir dann das Geld holen konnten. Ein klein wenig Geld hatten wir auch noch mitgenommen, so dass wir diesen Tag gut überleben konnten. Kurz und knapp war der Urlaub für mich also eigentlich schon am ersten Tag gelaufen - ich hatte außerdem eine bombastische Handyrechnung von den ganzen Absprachen mit meinen Eltern. Und meine Schwester entpuppte sich als notorische Nicht-Shopperin, was natürlich auch nicht nach meinen Vorstellungen ablief. Ich fahre doch nicht nach London, um nicht einmal was zu Shoppen! Na ja, also „zwang“ ich sie, wenigstens ein wenig mit mir durch die Läden zu schlendern, so dass ich wenigstens auf eine kleine Ausbeute kam. Viel wäre es ja ohnehin nicht geworden, da wir ja nun auf das „Taschengeld“ von meinen Eltern angewiesen waren. Aber wir mussten uns doch Harrods wenigstens mal ansehen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir mit den damaligen Verhältnissen nicht dort etwas gekauft habe, sondern in einem kleinen Lädchen in einer No-Name-Einkaufsstraße. Aber immerhin – ich war sehr stolz darauf.

Ich denke, dass ich bei meinem nächsten Urlaub mit Sicherheit mehr Spaß dort haben werde, denn das Land und die Leute haben mir sehr gefallen. Die Bankangestellten waren sogar sehr lieb und verständnisvoll und haben mir sogar meine Karte wieder ausgehändigt, was aber nicht viel nützte, da sie nun dauerhaft gesperrt war. Dieser Urlaub war einfach von Anfang an zum Scheitern verurteilt!

8.9.11 16:00

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