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Monaco und Cannes

Auf diese beiden Städte habe ich mich bei diesem Urlaub am meisten gefreut. In Monaco würden wir das Fürstenanwesen anschauen und in Cannes die lange Strandpromenade, die herrlich angelegt ist, sowie natürlich auch das Casino.

Das Fürstenanwesen begeisterte mich zum damaligen Zeitpunkt dann doch nicht sehr doll. Es sah schön und beeindruckend aus – sicher war es pompös, dort zu wohnen. Aber davon haben wir ja von außen nichts gesehen. Wir haben eigentlich nur den Zaun und die Wachen gesehen und natürlich das Haus von vorn. Meine Freude hielt sich also in Grenzen, ich weiß auch nicht, was ich anderes erwartet habe.

Cannes hingegen gefiel mir mehr. Die Strandpromenade war tatsächlich wie aus dem Bilderbuch ausgeschnitten. Der Sand war so fein, wie gerade erst in einem Dekoladen gekauft und für uns extra hingelegt und das Wasser war richtig türkisblau und lud ein zum hineinspringen. Leider hatten wir an diesem Tag unsere Badesachen nicht dabei – so etwas Blödes! Das Casino sah von außen ganz spannend aus – meine Schwester und ich durften aber leider nicht hinein, da wir noch keine 18 waren. Auch das hatte ich irgendwie nicht bedacht. Trotzdem gefiel mir die Stadt und die Reise und ich nahm mir fest vor, dass ich noch einmal wiederkommen würde, um mir dann auch den Rest noch anzusehen.

1 Kommentar 30.9.11 15:34, kommentieren

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Fortsetzung Côte d’Azur

Dort angekommen erkundeten wir erst einmal die Gegend. Dabei stellte ich fest, dass San Remo doch gar nicht so unbekannt sein muss. Zumindest gab es relativ viele Angebote, die sie wohl unter anderem auch für die Touristen geschaffen haben. An sich ist es aber ein kleines süßes Städtchen mit vielen winzigen Gassen, in denen es viel zu entdecken gibt.

Und was macht man, wenn man schon mal in Italien ist? Richtig, wir bestellten uns erst einmal eine Pizza. Dazu gingen wir in ein niedliches Restaurant, in dem es sogar eine Hollywood-Schaukel gab, auf der ich mich gleich mit meiner Schwester platzierte. Nun genossen wir erst einmal unseren ersten Abend in Italien und blätterten einen kleinen Reiseführer durch, den wir mitgebracht hatten.

Morgen würden wir einen Ausflug nach Monaco und Cannes machen – das musste auf der Karte doch erst einmal genaustens betrachtet werden. Ob wir vielleicht jemanden Berühmtes sehen würden? Außerdem waren wir erstaunt, wie viel dort abends noch los ist. Man hatte das Gefühl, der Tag beginnt eigentlich erst richtig, wenn es dunkel wird.

2 Kommentare 28.9.11 16:33, kommentieren

Côte d’Azur

Unser Urlaub am Mittelmeer war noch einige Jahre davor – mit meinen Eltern und auch wieder meiner Schwester. Damals war ich aber noch jünger und hatte auch noch keinen Freund. Also habe ich mich sehr auf den Urlaub gefreut. Vor allem war es der erste Urlaub ins Ausland, was ihn allein schon spannend machte.

Nicht so sehr freute ich mich allerdings über den Plan meiner Eltern, den Urlaub bei einem Busunternehmen zu buchen. Klasse Idee. Ich dachte, wir würden fliegen! Wer fährt denn heute noch mit einem Bus in den Urlaub? Das sind doch dann entweder nur Klassenfahrten oder Rentner. Und genauso kam es. Wir saßen inmitten einer großen Rentnergruppe, die sich anscheinend auch noch alle untereinander kannten. Vielleicht war es gar nicht so, aber mir kam es so vor. Vielleicht haben sie sich aber auch einfach nur zusammen getan, um über die „böse Jugend“ zu lästern, was wir ja waren. Ältere Menschen sind meist ja der Ansicht, dass früher alles besser war und sie auch nie so stürmisch und aufmüpfig waren, wie wir es heute sind. Wer es glaubt…

Der Plan sah jedenfalls so aus, dass wir am ersten Tag quer durch Deutschland in die Schweiz fuhren, um dort einen Zwischenstopp in Bern einzulegen. Von dort aus fuhren wir dann am nächsten Morgen weiter nach Italien in unsere Unterkunft in irgendeinem total unbekannten Dörfchen, welches ziemlich nach an der französischen Grenze lag.

1 Kommentar 14.9.11 15:40, kommentieren

Zwangsurlaub in England - Teil 2

Also mussten uns meine Eltern Geld schicken, was sich natürlich auch als nicht sehr einfach entpuppte - und vor allem als nicht sehr günstig. Letztendlich schickten sie das Geld über Western Union und wir mussten einen Tag später diesen Laden suchen, in dem wir dann das Geld holen konnten. Ein klein wenig Geld hatten wir auch noch mitgenommen, so dass wir diesen Tag gut überleben konnten. Kurz und knapp war der Urlaub für mich also eigentlich schon am ersten Tag gelaufen - ich hatte außerdem eine bombastische Handyrechnung von den ganzen Absprachen mit meinen Eltern. Und meine Schwester entpuppte sich als notorische Nicht-Shopperin, was natürlich auch nicht nach meinen Vorstellungen ablief. Ich fahre doch nicht nach London, um nicht einmal was zu Shoppen! Na ja, also „zwang“ ich sie, wenigstens ein wenig mit mir durch die Läden zu schlendern, so dass ich wenigstens auf eine kleine Ausbeute kam. Viel wäre es ja ohnehin nicht geworden, da wir ja nun auf das „Taschengeld“ von meinen Eltern angewiesen waren. Aber wir mussten uns doch Harrods wenigstens mal ansehen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir mit den damaligen Verhältnissen nicht dort etwas gekauft habe, sondern in einem kleinen Lädchen in einer No-Name-Einkaufsstraße. Aber immerhin – ich war sehr stolz darauf.

Ich denke, dass ich bei meinem nächsten Urlaub mit Sicherheit mehr Spaß dort haben werde, denn das Land und die Leute haben mir sehr gefallen. Die Bankangestellten waren sogar sehr lieb und verständnisvoll und haben mir sogar meine Karte wieder ausgehändigt, was aber nicht viel nützte, da sie nun dauerhaft gesperrt war. Dieser Urlaub war einfach von Anfang an zum Scheitern verurteilt!

1 Kommentar 8.9.11 16:00, kommentieren

Zwangsurlaub in England - Teil 1

Wie ich euch schon geschrieben habe, fand ich meinen Englandurlaub nicht sehr prickelnd. Das lag aber vor allem nicht an dem Land oder an den Leuten, sondern einzig und allein daran, dass es für mich eher ein Zwangsurlaub mit meiner Schwester war.

Ich war gerade ein paar Monate mit meinem Freund zusammen und wäre eigentlich viel lieber mit ihm in den Urlaub gefahren. Meine kleinere Schwester wollte aber auch unbedingt Urlaub machen und so wurde ich dazu degradiert, sie zu begleiten. Ich denke, dass meine Eltern mal ganz froh waren, dass sie dies nicht machen mussten und ich war ja eigentlich ganz zufrieden mit dem Reiseziel nur eben nicht mit der Reisebegleitung. Aber so wie der Urlaub entstanden ist, ging es auch los. Wir hatten eine Busreise gebucht und schwups hatte der Bus auch gleich kurz nach der Überfahrt eine Panne und wir mussten auf den Pannendienst warten – hervorragend. In London angekommen wollten wir dann gleich einmal Geld holen zum Shoppen. Was ich dabei nicht bemerkte, war, dass die Zahlen auf dem Geldautomaten genau anders herum angeordnet waren als hier in Deutschland und ich demnach meine Geheimzahl falsch eintippte. Das fiel mir aber in dem Moment gar nicht auf, so dass ich mich nur wunderte, warum es denn nicht geht und den Grund noch nicht erkannte. Nachdem ich dann wundervolle dreimal versucht hatte, meine RICHTIGE PIN einzugeben, zog der Automat richtigerweise meine Karte ein -  am ersten Urlaubstag. Fantastisch!

1 Kommentar 6.9.11 10:10, kommentieren

Hallo Reisefans

Ich grüße alle, die genauso gern reisen wie ich. Sehr gern stelle ich euch meine bisherigen Erfahrungen zusammen, aber genauso gern möchte ich auch aus euren Erfahrungen lernen und so neue Reiseziele finden.

Bisher war ich schon in einigen Zielen in Europa, hier haben mir Frankreich und Italien besonders gefallen, aber ganz nett waren auch England, die Niederlande und die Schweiz. Die Niederlande durfte ich sogar per Segelboot während meiner Abschlussfahrt mit der Abiturklasse erkunden - ein Traumwetter. Wir lagen an Deck und genossen einfach die warme Sonne. Abends zogen wir dann durch die Städte, an denen wir gerade hielten - kann ich nur empfehlen! In der Schweiz hatten wir nicht so super Wetter, trotzdem war es sehr schön. Die Landschaft ist einfach herrlich. Und das beste Eis gibt es meiner Meinung nach in Frankreich – da schmeckt Schokolade wirklich nach Schokolade und nicht nur nach Chemie.

Ganz besonders gern erinnere ich mich an meine beiden Reisen in die USA. Ich habe mich vorher ja immer gefragt, was Viele an den USA so finden. Damit meine ich diese richtigen Amerika-Freaks. Ich habe mir gedacht, es ist doch auch nur ein Land, wie jedes andere auch. Aber es ist tatsächlich irgendwie anders -  die Menschen sind viel offener und herzlicher. Man fühlt sich sofort geborgen und gut aufgehoben dort. Und es ist eben auch alles viel riesiger als in Europa, eben ungewohnt und geheimnisvoll.

Was ist euer Lieblingsreiseziel? Wo würdet ihr gern noch mal hin? Und warum?

Gern will ich mich mit euch austauschen und hoffe, dass ich auf viele Gleichgesinnte treffe. Viele Grüße – ich schaue bald nach und hoffe auf viele Kommentare.

29.8.11 12:14, kommentieren