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Shopping in der Hauptstadt macht Spaß

Ich habe beschlossen, das nächste Mal, wenn ich etwas zum anziehen kaufen möchte, fahre ich einfach nach Berlin. Denn, gibt es dort bestimmt viel tollere Sachen, als bei uns hier in der Kleinstadt. Außerdem, muss ich mal wieder raus hier, das Fernweh packt mich mal wieder.
Natürlich möchte ich da auch übernachten, denn wenn ich schon mal in Berlin bin, dann möchte ich auch das Nachtleben kennenlernen. Es ist ja nicht so, also ob man eines der Hotels in Paris buchen müsste. Berlin ist nämlich, im Vergleich zu vielen anderen Europäischen Städten, relativ human in seinen Zimmerpreisen. Ich habe schon mal geschaut und es ist wirklich sehr günstig. Ein Zimmer in einem Hostel oder Jugendherberge kann man schon ab knapp 10 € bekommen. Für Jugendlich, so wir ich, ist das perfekt. Über die vielen Einkaufmöglichkeiten habe ich mich auch schon informiert. Viele Freunde von mir waren schon und haben mir viele Tipps gegeben, aber ich habe auch noch im Internet einiges recherchiert. Zum Bespiel stand da, dass die Potsdamer Arkaden am Potsdamer Platz, das größte Einkaufszentrum in Berlin ist. Dort ist auch das Sonycenter und auch das Brandenburger Tor ganz in der Nähe. Das werde ich mir natürlich auch anschauen.
Am Ku´damm kann man gut durch die Straßen bummeln, bis man auf das KaDeWe trifft, dass inzwischen mehr Sehenswürdigkeit als Kaufhaus ist. Gleich in der Nähe befindet sich wohl noch ein Einkaufszentrum, das Europa Center. Da werde ich auch auf jeden Fall rein gehen, denn ich liebe Einkaufszentren total, weil man da alles auf einen Platz hat und auch gleich nett Essen gehen kann. Auf der Friedrichsstraße geht es dann etwas gehobener zu. Hier muss man den großen Geldbeutel bereit halten, denn dort befindet sich eines der Lafayette Kaufhäuser mit den berühmten Modemarken wie Chanel und Gautier. Dafür müsste ich bestimmt noch lange sparen, um mir da irgendetwas leisten zu können.

1 Kommentar 9.1.12 13:54, kommentieren

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Wieder zu Hause angekommen

Inzwischen sind wir wieder zu Hause und somit auch im Alltagstrott angekommen. Aber wir haben auch etwas aus der Reise gelernt. Beispielsweise haben wir uns vorgenommen, wieder mehr füreinander da zu sein, so dass wir uns etwa einen Abend in der Woche Zeit nehmen, um gemeinsam zu Kochen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie schön es ist, wenn man bewusst miteinander kocht. Das klingt vielleicht etwas komisch, aber das Kochen kann wirklich schön sein. Wir unterhalten und während dessen sehr viel über dies und das und manchmal kommen in dieser netten Atmosphäre eben auch ein paar Dinge zur Sprache, die wir vor lauter Stress sonst nicht angesprochen hätten, uns aber innerlich etwas stören. Nicht doll natürlich, denn im Grunde ist ja alles in Ordnung bei uns, aber eben so ein wenig. Und daher haben wir gemerkt, dass diese gemeinsame Zeit für uns beide sehr wichtig ist, da sich diese kleinen Dinge eben auch anstauen, so dass es irgendwann immer mehr wird und wir uns grundlos anzicken. Da wir das beide nicht wollen, verbringen wir nun eben diese bewusste Zeit gemeinsam miteinander und wir merken, dass es uns richtig gut tut. Das Ganze ist aus der Reise entstanden und zusätzlich haben wir neulich einmal einen Artikel auf Stern Online gelesen, indem ein Paar wieder zu sich findet. Einen sehr interessanten Artikel muss ich sagen. Aber er hat uns eben auch die Augen geöffnet, dass wir unsere Beziehung nicht so schleifen lassen dürfen, sondern eben aktiv etwas dafür tun müssen. Und das tun wir jetzt eben.

Im Sommer wollen wir dann auch wieder zusammen verreisen und schauen nun auch ab und zu schon nach geeigneten Angeboten. Es gibt zum Beispiel eine Reihe von interessanten Kreuzfahrten auf der Seite hier. Vielleicht suchen wir uns davon etwas aus? Mal schauen, wir haben noch nicht genau darüber gesprochen, sondern bisher nur grobe Angebote eingeholt. Vielleicht hat Marc auch noch eine Idee? Wir sollten uns am Besten heute Abend einmal zusammen setzen und darüber sprechen.

1 Kommentar 6.12.11 10:22, kommentieren

Die Nordsee

Mein neuer Freund und ich haben ein romantisches Wochenende an der Nordsee verbracht! So etwas habe ich noch nie in meinem Leben gemacht! Wir haben einfach spontan ein Hotel im Internet gesucht und gefunden. Ein Zimmer für uns war auch noch frei, also haben wir die Koffer gepackt und sind losgefahren. Es war ein Wellness Hotel, wo man sich massieren lassen kann und so. Das habe ich natürlich auch gleich ausgenutzt und mir gleich beim Check in eine Rückenmassage gebucht. Das war so himmlisch! Jetzt will ich das mindestens ein Mal in der  Woche haben. Eine großartige Badelandschaft hatte das Hotel auch. Wir haben es uns also gleich nach Ankunft, in einem der Whirlpools gemütlich gemacht und dann ab ins Bettchen. Am nächsten Tag hatte ich meine tolle Rückenmassage und Marc ist in die Sauna gegangen. Leider ist Sauna gar nix für mich. Ist mir viel zu heiß da drin, ich habe immer das Gefühl, oh Gott, gleich fackeln dir die Haare ab vor Hitze J

Im Großen und Ganzen war es ein toller Wochenendtrip mit tollen Gesprächen, Spaziergängen und viel Entspannung.  

1 Kommentar 4.11.11 16:56, kommentieren

Abgeschweift

Jetzt bin ich ein wenig abgeschweift von meinem eigentlichen Blogthema, aber das muss auch mal sein. Ich sage immer, wenn einem etwas auf der Seele brennt, soll er es loslassen. Dabei hilft manchmal sogar, wenn man Selbstgespräche führt. Oft muss einem gar nicht unbedingt jemand zuhören, sondern man braucht manchmal zum Verarbeiten einfach nur darüber reden, auch wenn einem niemand gegenüber sitzt.

Nun ja, der Freund ist inzwischen Geschichte, aber das Land gefällt mir immer noch. Leider ist es mittlerweile auch schon wieder eine Ewigkeit her, so dass ich langsam die Lust verspüre, mal wieder hinzufliegen. Diesmal möchte ich aber meinem neuen Freund alles zeigen, welcher noch nicht dort gewesen ist. Ich würde auf jeden Fall noch einmal nach Chicago fliegen und natürlich nach New York. Oder eben an die unzähligen anderen Orte, die es dort noch zu entdecken gibt. Zum Beispiel möchte ich irgendwann einmal gern den Grand Canon sehen oder am Strand von Miami liegen oder in einem Casino in Las Vegas ein wenig Geld verzocken. Und sicher gibt es noch ganz viele Geheimtipps, die es zu entdecken gibt. Vielleicht könnt ihr ja auch etwas empfehlen?

1 Kommentar 10.10.11 11:27, kommentieren

Gut für die Seele

Wahrscheinlich hat mich die offene Art der Menschen dort am meisten fasziniert. Und sicher hat auch dazu beigetragen, dass es mir zu der Zeit nicht besonders gut ging. Ich war unzufrieden. Unzufrieden mit meinem Leben und fast allen darin enthaltenen Dingen. Vor allem war ich mit meiner Beziehung unzufrieden. Wir waren schon lange zusammen, fast 6 Jahre und eigentlich hatte ich mir mit ihn mir immer meine Zukunft vorgestellt. Ich wollte irgendwann heiraten und Kinder bekommen, das stand für mich schon lange fest.

Aber irgendwie machte sich in mir schon länger der Gedanke breit, dass er vielleicht doch nicht der Richtige dafür ist. Zumal ich in der Zeit auch jemanden kennenlernte, der mir eben zeigte, dass es eigentlich ganz anders geht. Nicht, dass dieser jemand eine wirkliche Alternative gewesen wäre, aber er war einfach als Freund für mich da und er interessierte sich wirklich für meine Gedanken und Gefühle. Mein Freund hatte mich schon lange nicht mehr gefragt, wie es mir geht. Er saß eigentlich den ganzen Tag am Computer und programmierte. Klar war es das auch, was er lernte und ein wenig üben musste er ja, aber wir hatten im Grunde gar kein Beziehungsleben mehr.

Und genau dieses Interesse an meiner Person, was mir bei ihm so sehr fehlte, brachten mir diese fremden Personen in Amerika entgegen. Wahrscheinlich war ich deshalb so sehr erstaunt, dass dies Fremde taten, aber mein eigener Freund nicht. Diese Personen interessierten sich für mich und das tat mir einfach gut.

1 Kommentar 6.10.11 14:15, kommentieren

Amerika - eine Welt für sich

Wie ich euch bereits berichtete, konnte ich anfangs nie diese Amerikafans verstehen, die alles dafür taten, um möglichst bald und möglichst lange in dieses Land zu reisen. Für mich war es einfach nur sehr weit weg und vor allem hatte es für mich nicht diesen Zauber, den es für alle anderen hatte. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, was denn an Amerika so anders sein soll als an all den anderen tollen Ländern, die es auf dieser Erde gibt. Warum ist gerade Amerika immer das Traumziel?

Ich möchte an dieser Stelle bewusst keine Antwort geben, da ich hierzu einfach noch zu wenig von der Welt gesehen habe und ich außerdem der Meinung bin, dass jedes Land seine Vorzüge hat. Aber ich kann mittlerweile verstehen, was die USA so anziehend macht. Für mich waren es vor allem die Menschen. Ich habe noch nirgendwo solche offenen und herzlichen Menschen erlebt. Sogar beim Einkaufen wird man jedes Mal gefragt, wie es einem geht und das in einem so freundlichen Tonfall, dass es mir jedes Mal wieder ein Lächeln auf den Mund gezaubert hat. Klar ist dies irgendwann Normalität und man empfindet es nicht mehr als etwas Besonderes, vor allem auch, wenn man bedenkt, dass diese Frage jeder Kunde hört, aber mir hat es etwas bedeutet.

Genauso waren die Studenten, die wir getroffen haben. Sie haben sich gleich zu mir gesetzt und haben immer wieder ganz interessiert nachgefragt. Andere würden dies vielleicht als aufdringlich interpretieren, aber mir hat es gut getan, mit einem Fremden so zu reden, als würde ich ihn schon jahrelang kennen. Dies ging mir bei vielen Leuten so und das war es auch, was ich so faszinierend fand.

1 Kommentar 5.10.11 14:12, kommentieren

Mazedonien

Während meines Studiums hatte ich ein paar Jahre später die Möglichkeit, an einem Seminar in Mazedonien teilzunehmen. Ich wusste vorher nicht einmal, dass es ein Land mit diesem Namen gibt. Aber wenn man es sich auf der Karte einmal ansieht, liegt es genau zwischen Serbien, Bulgarien, Albanien und Griechenland. Also die perfekte Urlaubsregion. Einer unserer Seminarleiter kam ursprünglich aus Mazedonien, daher ergab sich uns nun diese Möglichkeit und ich war sehr dankbar dafür, dass wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden konnten.

Privat wäre ich wirklich nie auf dieses Reiseziel gekommen, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass Mazedonien eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Es ist ein wirklich schönes Land mit einem angenehm warmen Klima. Unser Seminarleiter meinte zwar, wir müssen ein wenig aufpassen, da es ein recht armes Land ist und daher auch viele Diebstähle passieren. Dies ist aber eigentlich in jedem Urlaubsort der Fall – Touristen wirken doch immer magisch auf Diebe.

Das Schönste war für mich eine Bootsfahrt über den Ohrid-See. Die Sonne schien und wärmte unsere Rücken, der See schimmerte in einem ganz klaren Dunkelgrün und uns ging es richtig gut. So gut, dass wir anfingen, an Board zu tanzen. Kennt ihr diese Kreise, in den jeder einmal hinein geschupst wird und dann einen Solopart hinlegen muss? Dies taten wir minutenlang, als würden nur wir auf diesem See existieren. Wir bemerkten nicht einmal, dass wir inzwischen schon fast am Hafen angelegt haben und uns neugierige Zuschauer von dort aus liebäugelten.

Mazedonien verdient viel mehr Aufmerksamkeit – eindeutig!

1 Kommentar 4.10.11 10:49, kommentieren